Ostermarsch in Dresden

Nach 10 Jahren fand in Dresden auf Betreiben der Friedensinitiative Dresden (FiD) erstmals wieder ein Ostermarsch statt, an dem sich aufstehen-Dresden/Umland als Mitorganisator beteiligte. Am Ostermontag waren mehr als 400 Dresdner dem Aufruf gefolgt und durchquerten in zwei getrennten Marschgruppen die Dresdner Innenstadt.

Die abschließende Kundgebung fand an der Kreuzkirche statt. Auf dieser wandten sich die Ostermarschteilnehmer mit einem „Friedensruf aus Dresden 2019“ an die Öffentlichkeit, um die Anstrengungen für eine Beendigung des Kriegstreibens in Europa und den akuten Krisengebieten auf der ganzen Welt zu vervielfachen.

Im Friedensruf werden der Oberbürgermeister und das Stadtparlament ersucht, von Dresden konkrete Friedenssignale auszusenden. Erste Schritte müssen sein:
• die Unterbindung jeglicher militärischen Nutzung des zivilen Flughafens Dresden und
• die Unterstützung des Städteappells der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN)

Im Anschluss wurde im Rudolf-Mauersberger-Saal eine Videobotschaft des Extremsportlers Marco Henrichs gezeigt. Es folgte ein sachkundiger Vortrag des Drehbuchautors und Dokumentarfilmregisseurs Dirk Pohlmann. Beide begründeten in ihren Ausführungen u.a. auch das Ziel des Ostermarsches: „Kein deutscher Soldat an der russischen Grenze!“ und „Atomare Abrüstung – jetzt“.

Friedensruf aus Dresden 2019